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Naturschutzgebiet Deteringswiesen

Lage: südöstlich von Brockhagen, ein kleiner Bereich ragt in das Stadtgebiet Bielefeld

Größe: 107 ha

Unterschutzstellung: 20.01.1989

Das im Jahr 1989 ausgewiesene NSG "Feuchtwiesen Ströhen" beinhaltet die Teilflächen "Ströher Wiesen" und "Deteringswiesen" und umfasst ingesamt eine Fläche von 107 ha. Die beiden Teilgebiete liegen räumlich voneinander getrennt. Das Teilgebiet "Ströher Wiesen" liegt im Stadtgebiet Steinhagen, südlich von Brockhagen, das Teilgebiet "Deteringswiesen" liegt südöstlich von Brockhagen, wobei ein kleiner Bereich in das Stadtgebiet Bielefeld hineinragt.


Die Deteringswiesen bilden ein Feucht- und Magergrünlandareal, ein renatuierter Abschnitt des Johannisbach fließt durch den Nordteil des Gebietes. Hier findet sich eine sandige nährstoffarme Uferflur mit zahlreichem Vorkommen an Gelb-Seggen. Auch zeigen sich hier bachbegleitende Erlenreihen, Kopfweiden und Feldgehölzstreifen. 






Östlich vom Hof Detering befindet sich eine Glatthaferwiese sowie ein wertvoller Mager- und Feuchtwiesenabschnitt im Süden des Gebietes. Hier wachsen Knick-Fuchsschwanz und die schön anzusehenden Kuckucks-Lichtnelken.













Die ausgedehnten Feuchtwiesenflächen südlich des Johannisbach bieten den gefährdeten Brutvögeln Großer Brachvogel und Kiebitz einen Lebensraum. Erstmals seit vielen Jahren wurden auch wieder Rebhühner im Schutzgebiet festgestellt. An weiteren Rote-Liste Arten findet man den Steinkauz, die Feldlerche und erstmals auch den Baumfalken im NSG. Auch der Kleiber und die Wacholderdrossel brüten in den Deteringswiesen.




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