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Feuchtwiesen Hörste

Lage: in Halle zwischen den Ortsteilen Hörste, Bokel und Kölkebeck

Größe: 531 ha

Unterschutzstellung: 10.05.1989

Das NSG und FFH - Gebiet "Feuchtwiesen Hörste" liegt auf dem Gebiet der Stadt Halle, zwischen den Ortsteilen Hörste, Bokel und Kölkebeck. Mit 531 ha ist es das größte Feuchtwiesen - Schutzgebiet im Kreis Gütersloh. Es setzt sich aus vier Teilgebieten zusammen, von denen der Bereich "Ruthebach" der mit Abstand größte und auch ökologisch bedeutsamste ist. In allen Gebieten bestehen hohe Grundwasserstände, da sie von der Alten und Neuen Hessel und deren Nebengewässern Ruthebach, Laibach und Loddenbach durchflossen werden. Insgesamt befinden sich zudem neun Teiche und 21 Blänken im Schutzgebiet, welche sich im Laufe der Jahre zu äußerst wertvollen, artenreichen Biotopen entwickelt haben. Durch zahlreiche Hecken und Baumreihen werden die Grünlandflächen großräumig strukturiert. Durch Abschluss von Bewirtschaftungsverträgen im Rahmen des Vertragsnaturschutzes konnten sich auf vielen der Flächen seggen- und binsenreiche Nasswiesen entwickeln. Ein besonders wertvolles Kleinod stellt der Lebensraum der mageren sandigen Wegränder dar, der sich in sehr artenreicher Ausbildung an zwei Stellen im Teilgebiet "Ruthebach" findet.






Regional bedeutsam ist das NSG durch seinen guten Brutbestand  an seltenen Arten, wie dem Großen Brachvogel, Kiebitz, Baumpieper und dem Neuntöter. Im Schutzgebiet etabliert haben sich mittlerweile auch der Gartenrotschwanz, die Heidelerche sowie sogar der seltene Rotmilan.






Zudem weist das NSG mit 62 Arten der roten Liste ein für die Feuchtwiesengebiete des Kreises Gütersloh herausragendes Vorkommen an bedrohten Pflanzenarten auf. So kann man hier seltene Arten wie das  Sumpf-Weidenröschen, das Zittergras, die Trauben-Trespe, die Kuckucks-Lichtnelke und den Teufelsabiß entdecken. Auch findet man in den Feuchtwiesen zahlreiche Gesellschaften der Sumpfdotterblume.

 


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