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Optimierung von drei Artenschutzgewässern für den Laubfrosch in Borgholzhausen
30.10.2014

Der Laubfrosch (Hyla Arborea) war einst eine weit verbreitete Froschlurchart in Mitteleuropa. Bei uns ist der Bestand auf einen kleinen Rest geschrumpft, vielerorts ist unser kleinster heimischer Frosch ganz verschwunden. 

Auch im Kreis Gütersloh gibt es nur noch kleine Populationen in Rietberg und im Altkreis Wiedenbrück. Hier hat die Biologische Station von 2006 bis 2011 ein Schutzprojekt für den Laubfrosch durchgeführt. Im Norden des Kreises konnte der kleine Frosch nur an einem Standort nachgewiesen werden, und zwar in den Gewässern eines Hofes in Borgholzhausen. Der Erhalt dieses kleinen Restbestandes im Grenzbereich des Kreises ist für die Population von essentieller Bedeutung – insbesondere deshalb, weil der stark gefährdete Laubfrosch sehr sensibel auf die Verschlechterung von Lebensbedingungen reagiert. Nur durch die Umsetzung gezielter Schutzmaßnahmen kann der Bestand gehalten werden. 

Im Oktober 2014 hat die Biologische Station diese Gewässer im Rahmen des Programmes "Artenreiche Feldflur im Kreis Gütersloh" für den Laubfrosch als Laichgewässer optimiert. Dazu haben wir die Gehölze im Uferbereich entfernt und die Gewässer ausgebaggert. Die Bilder unten zeigen links die Gewässer vor der Optimierung, rechts nach Entfernung der beschattenden Gehölze im Uferbereich und nach den Baggerarbeiten.






 
 



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